Als wir Töchter waren
Sonntag, 26. April 2009. 14:04 von admin
Die Story ist einfacherzählt: Drei Töchter treffen nach langer Zeit im Haus der Mutter, um deren bevorstehende Beerdigung vorzubereiten. Sie haben sich dabei lange nicht mehr gesehen weil sie weite voneinander wohnen, aber sie haben eine gemeinsame Leiche im Keller, denn keine hat den sehr tragischen Tod ihres Vaters in der Kindheit je verstanden oder überwunden. Als sie entdecken, was die Mutter an alten Sachen des Vaters von früher aufgehoben hat, beginnt nicht nur eine Zeitreise in die
Pubertät der Protagonistin. Jede der drei Töchter hat ihr eigenes Bild von Vergangenheit, das sich im gemeinsamen Erinnern zu einem erstaunlichen Mosaik mit einer neuen Lösung zusammenfügt.
Was einen daran gefallen kann: Es ist ein sehr leiser, atmosphärischer und emotionaler Roman. Nicht einfach nur ein Frauenroman, sondern einer über die großen menschlichen Themen wie zum Beispiel die erste Liebe und die Lieben danach, die Trugbilder, die man sich selbst schafft und von der Familie übernimmt, einfach so geschrieben das man sagt er spreicht über das wahre normale Leben.
Kein Roman für Männer denn er läuft unter Frauenroman. Aber man kann ihn empfehlen, denn es ist ein guter Roman .