Der Mastercode
Montag, 27. April 2009. 20:53 von admin
Der Mastercode ist ein Krimi in der Neuzeit. Die Welt im Jahre 2020, es gibt vielspurige, und mautpflichtige Schnellstraßen, deren Benutzung aber streng nach Kreditwürdigkeit des Nutzeres gestaffelt ist überziehen den Globus. Es gibt Dienende Arbeitsameisen der Kategorie A 7 quetschen sich nach Feierabend in überfüllte U-Bahnen. Superreiche (A 1–3) residieren in bewachten Ghettos. Der Global regiert die Welt. — Oje! Schon im Prolog werden Globalisierungsgegner, Mahner vor einem Überwachungsstaat und solche, die die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander gehen sehen, verzweifelt aufjaulen. Doch Freunde, es kommt noch schlimmer!

An geheimem Münchner Ort brütet eine mysteriöse Loge aus hochrangigen Politikern und Konzernherren über der Liquidierung eines Finnen, der den Mastercode eines hochbrisanten Computersystems entschlüsselt hat. Arvi arbeitet im Dienste des geheimnisvollen Lars Pedersen, Herr über ein globales Computernetzwerk mit dem heimeligen Namen „Mother“. Dieses liebende Muttertier hat die schöne Aufgabe, alle Weltenbürger zu erfassen und nach ihrem Nützlichkeitsgrad einzustufen. Schöne neue Welt! Bevor Arvi im Kugelhagel der deutschen „Special forces“ von uns geht, gilt sein letzter Gedanke Pia, seiner Schwester. Nur sie konnte die Welt vor der Gier der Globalcoms noch retten!
Der Mastercode, die Dialoge erscheinen mir platt, die Charaktere langweilig bis klischeehaft, und dann diese Beschreibungen des Aussehens - bei jeder neuen Figur ein Absatz; Haarfarbe, Augenfarbe, Körperbau. Außerdem viele Wiederholungen von Dingen, die Herrn McBean wohl wichtig waren.