Schaurig und spannend: Krimis

Wie keine andere Gattung Bücher fesseln uns Thriller. Wie heißt es noch so schön: "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett..." ;-)
Krimis und Thriller halten uns wach, bis die Augen von selbst zuklappen.

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Der alte Lord

Sonntag, 01. November 2009. 21:13 von admin

Der alte Lord fährt mit seinem noch älteren Ford vor der Freitreppe des Schlosses vor und wird von seinem Butler James mit einem schiefen Grinsen empfangen:
Na, du alter Zausel! Wieder den jungen Mädchen nachgestellt und alles Geld im Puff ausgegeben?

Nein, James sagte der Lord! Ich war in der Stadt und habe mir ein neues Hörgerät gekauft!

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Codename Lachen

Sonntag, 01. November 2009. 21:11 von admin

Das junge Paar unterhält sich auf einer Party, was man denn dazu sagen könnte, wenn man Lust aufeinander hätte. Es sei ja so peinlich, wenn andere es mitbekommen würden.

Schliesslich einigten sich beide darauf zu sagen "lachen".

Das klappt bei der nächsten Party auch ganz hervorragend.

Einige Wochen später fragt er zu Hause:
Ich hätte mal wieder Lust etwas zu lachen.

Nee", wehrt sie ab, ich habe Kopfschmerzen.

Nach einer halben Stunde fragt sie ihn dann:
Na, hast Du noch Lust ein wenig zu lachen?

Darauf er:
Zu spät, ich habe mir schon ins Fäustchen gelacht!



 


Grenzpatrouille

Sonntag, 01. November 2009. 21:08 von admin

An der deutsch-österreichischen Grenze in den Alpen laufen zwei deutsche Beamte Streife.
Es ist kurz vor der Mittagspause und die beiden freuen sich schon auf das  Essen.
Da sehen sie einen Mann, der sich an einem Baum erhängt hat.
Ärgerlich über die Formalitäten, die jetzt auf sie zukommen und ihnen die Mittagspause verderben könnten, überlegen sie, was zu tun ist.
Dann kommen sie darauf, den Leichnam einfach abzunehmen und ihn auf die andere Seite zu hängen.
Nach dem sie fertig sind, gehen sie wohlgemut in die Mittagspause.

Eine halbe Stunde später kommt eine österreichische Patrouille vorbei.
Der eine Grenzer zum anderen:

Du, Franz, i moan, i traam - jetzt hängt der scho wieder do!

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Des Präsidenten nackten Eier

Sonntag, 01. November 2009. 21:05 von admin

Eine kleine, alte Dame betrat die Hauptfiliale der Landesbank Sachsen.  Sie hielt eine Papiertüte in ihrer Hand. Dem Schalterbeamten erklärte sie, daß sie die drei Millionen Eur, die darin seien, auf ein neu zu eröffnendes Konto einzahlen wolle. Aber zuerst wolle sie sich mit dem Präsidenten der Bank treffen, wohl angebracht angesichts der riesigen Summe, um die es gehe. Nachdem er einen Blick in die Tüte geworfen und Packen von Tausend-Eur-Noten gesichtet hatte, die dem Betrag von drei Millionen Eur entsprechen konnten, rief er im Büro des Präsidenten an und arrangierte ein Treffen zwischen dem Präsidenten und der alten Dame. Die Dame wurde nach oben begleitet und betrat das Büro des Präsidenten. Kurze Vorstellung, und dann sagte sie, sie wollte schließlich die Leute erst mal persönlich kennenlernen, mit denen sie Geschäfte mache. Der Präsident seinerseits fragte sie, wie sie zu dieser großen Summe Geldes gekommen sei.

War es eine Erbschaft?

Nein", antwortete sie.
 

Es entstand eine Minute Pause.

Er dachte darüber nach, wie sie wohl zu drei Millionen Dollar gekommen sein könnte.

Ich wette, sagte sie.

Sie wetten?, antwortete der Präsident. Auf Pferde?

Nein", antwortete sie, auf Leute.

Als sie seine Verwirrung bemerkte, erklärte sie, daß sie auf unterschiedliche Dinge mit Leuten wette.

Plötzlich sagte sie, Ich wette mit Ihnen fünfundzwanzigtausend Eur, daß Ihre Eier bis morgen um 10 Uhr quadratisch sind. Der Präsident besann sich, daß die Frau wohl einen Dachschaden haben muß, entschloß sich aber die Wette anzunehmen. Er würde wohl auf keinen Fall verlieren können. Den Rest des Tages war er sehr vorsichtig. Er beschloß am Abend zu Hause zu bleiben und keine Gefahr einzugehen. Schließlich standen fünfundzwanzigtausend Eur auf dem Spiel. Als er am Morgen aufstand und duschte, prüfte er nach, ob alles in Ordnung war. Er stellte keinen Unterschied zu früher fest , es war wie immer. Er summte, als er von zuhause wegging. Es würde ein toller Tag werden wie konnte man nur so leicht fünfundzwanzigtausend Dollar verdienen? Er ging zur Arbeit und wartete auf das Eintreffen der alten Dame um 10 Uhr. Punkt 10 Uhr kam die kleine alte Dame in sein Büro, in Begleitung. Es war ein junger Mann. Als der Präsident fragte, was das soll, erzählte sie ihm, daß es ihr Rechtsanwalt sei und daß sie ihn immer mitnehme, wenn es um hohe Geldbeträge gehe.

Also, fragte sie, jetzt zu unserer Wette.

Ich weiß nicht, wie ich es Ihnen erklären kann, aber ich habe keinerlei Veränderungen an mir feststellen können, sagte er, lediglich bin ich um fünfundzwanzigtausend Euro reicher.

Die Dame schien das zu akzeptieren, bat jedoch um Nachsicht, daß sie das persönlich überprüfen müsse. Der Präsident hielt diese Forderung für angebracht und ließ seine Hosen herunter. Die Dame befahl ihm, sich zu bücken, dann griff sie selber nach den Wertsachen. Tatsächlich, alles war in bester Ordnung. Der Präsident schaute auf und sah, daß ihr Rechtsanwalt käsebleich mit seinem Kopf gegen die Wand schlug.

Was ist los mit ihm?, fragte der Präsident.

Oh", sagte sie, ich habe mit ihm einhunderttausend Dollar gewettet, daß ich heute morgen um 10 Uhr an die nackten Eier des Präsidenten der Sachsen Landesbank grabschen würde.